Max Brückelmeier hat bei der Junioren-Weltmeisterschaft in Plovdiv (Bulgarien) Bronze im Achter gewonnen und das bei seiner ersten WM. Der 18-Jährige saß dabei auf dem Schlagplatz und hat dem Boot über die gesamte Strecke den Takt vorgegeben. Wir sind stolz, dass ein Athlet aus unseren Reihen im Flaggschiff der deutschen Junioren diese Verantwortung übernommen hat.
Über 1.800 Meter lag der deutsche Achter im Finale auf einem stabilen zweiten Platz hinter Großbritannien erst auf der Schlussstrecke kamen die USA noch vorbei. Ein kurzer Ärger sei dabei gewesen, hat Max beim Empfang in Bingen erzählt – Silber lag in Reichweite. Für ein WM-Debüt ist ein dritter Platz aber ein Ergebnis, mit dem man sehr gut leben kann. Vorausgegangen waren die Berufung in den Bundeskader und knapp fünf Wochen Training in Berlin. Dass Max sich in einem starken Feld durchgesetzt hat, ist das Ergebnis jahrelanger Arbeit im Verein sowie im Verband und vor allem von Geduld und Willenskraft. Genau das braucht es, wenn aus Talent Leistung werden soll.
Zunächst stehen nun Abitur und Training im Vordergrund. Im kommenden Jahr möchte Max im Zweier an den Start gehen und sich für den U23-Bereich qualifizieren. Dazu kommt der Wunsch nach einem Stipendium in den USA, um Studium und Training auf hohem Niveau zu verbinden; erste Hochschulen haben sich bereits gemeldet, und der Podestplatz von Plovdiv hilft dabei sicher. Beim Empfang in Bingen hat auch Sportdezernent Sebastian Hamann die Leistung gewürdigt: Dass Max und die BRG die Stadt bis zu Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen vertreten, sei keine Selbstverständlichkeit.
Wir gratulieren Max herzlich zu dieser Medaille und freuen uns auf die nächste Saison.





